Wenn man das Wort "Roulette" googelt, wird man mit Seiten überschüttet, die einem versprechen dass man von zu Hause aus, mit freier Zeiteinteilung, innerhalb von wenigen Stunden mehrere hundert Euro Einkommen erzielen kann und das auch noch nebenher und steuerfrei.
Was aber ist an dieser Sache dran? Glaubt man diesen Anbietern, wären alle Menschen die zur Arbeit gehen ganz schön blöd. Oder?
Auf den ersten Blick erscheint es auch ganz einfach. Die Strategie ist immer die Gleiche.
Man fängt mit einem Euro an und setzt auf rot oder schwarz. Wir nehmen jetzt mal rot.
Wir setzen also einen Euro auf rot. rot wird geworfen und wir haben einen Euro Gewinn.
Jetzt setzen wir wieder auf rot. Diesmal wird schwarz geworfen. Wir haben also einen Gewinn von 0 Euro.
Die Strategie "Martingale System" besagt, dass man nun im Falle eines Verlustes seinen Einsatz auf die gleiche Farbe verdoppeln soll. Wir setzen also 2 Euro auf rot. Es fällt wieder schwarz. Wir haben einen Verlust von 2 Euro. Wir verdoppeln erneut und setzen 4 Euro auf rot. Es wird auch rot geworfen und es ergibt sich ein bereinigter Gewinn von einem Euro, da wir bereits vorher einen Euro gewonnen haben.
Treibt man dieses Spiel eine Stunde lang, so kann man damit locker 50-100 Euro in der Stunde machen, vorausgesetzt der Tisch ist schnell genug. Wo aber ist der Haken? Der liegt wie immer in der Praxis und nicht in der Theorie. Die Kasinobetreiber haben natürlich auch schon davon gehört und ein Tischlimit eingeführt. In großen Kasinos liegt dieses Limit bei bis zu 15.000 Euro.
Das klingt nach viel, ist aber tatsächlich nach einer 15er Reihe von einer Farbe erreicht! Das kommt zwar selten vor, wenn es aber einmal soweit ist, muss die eigene bank role (Guthaben mit dem man am Tisch sitzt) über 30.000 Euro betragen.
Auch ein kleiner Einsatz von 1 Euro kann bei dieser Strategie weitreichende Folgen haben...
Montag, 8. Februar 2010
Sonntag, 7. Februar 2010
Roulette ist Kopfsache
Eigentlich sagt der Titel schon alles, aber ich möchte meine Gedanken dennoch ausführen. Vorab möchte eine Anmerkung machen - die es auszusprechen sich eigentlich nicht lohnt - ich mache es dennoch. Kommt bitte nicht auf die Idee Geld zu verzocken, welches Ihr nicht habt oder eigentlich dringend benötigt. Glaubt auch bitte nicht den tausenden von Seiten, die Ihr "unschlagbares System" präsentieren und euch mit 500 Euro Tagesverdienst locken... dazu komme ich aber noch später.
Also, was meine ich damit wenn ich sage dass Roulette Kopfsache ist? Damit meine ich, dass man sich von vornherein immer ein Limit setzten muss. Nach oben und nach unten. Wenn man ersteinmal im Spiel ist und einige Runden lang gewonnen hat und seinen Einsatz möglicherweise auch in kürzester Zeit verdoppelt hat, so kann es plötzlich ganz anders kommen und man verliert alles.
So, nun es wichtig einen klaren Kopf zu behalten und nach Hause zu gehen! Wechselt man jetzt nochmals 200 Euro und setzt auf schwarz (mit dem Gedanken "jetzt muss ja schwarz kommen") und verliert nun wieder, so kann dies schnell sehr teuer und enttäuschend werden...
Aber auch nach oben muss man sich ein Limit setzen. Erreicht man dies, so geht man glücklich nach Hause. Packt einen aber die Gier, verlässt man das Kasino über kurz oder lang auf jeden Fall mit weniger Geld in der Tasche.
Es ist also ratsam mit einem vorher festgelegten Betrag loszugehen und bei Erreichen des gewünschten Gewinns das Kasino zu verlassen. Denn statistisch sollte man in möglichst wenig Zügen versuchen sein Limit zu erreichen.
Wie im Post zuvor erwähnt hat man beim Setzen auf eine Farbe eine Wahrscheinlichkeit von 18/37, dass diese Farbe auch geworfen wird. Trifft man die Null, gewinnt die Bank! Spielt man also lange genug (vorausgesetzt es ist ein perfektes Spiel) wird man mit einem Verlust von 1/37 --> 2,7% nach Hause gehen.
Also, was meine ich damit wenn ich sage dass Roulette Kopfsache ist? Damit meine ich, dass man sich von vornherein immer ein Limit setzten muss. Nach oben und nach unten. Wenn man ersteinmal im Spiel ist und einige Runden lang gewonnen hat und seinen Einsatz möglicherweise auch in kürzester Zeit verdoppelt hat, so kann es plötzlich ganz anders kommen und man verliert alles.
So, nun es wichtig einen klaren Kopf zu behalten und nach Hause zu gehen! Wechselt man jetzt nochmals 200 Euro und setzt auf schwarz (mit dem Gedanken "jetzt muss ja schwarz kommen") und verliert nun wieder, so kann dies schnell sehr teuer und enttäuschend werden...
Aber auch nach oben muss man sich ein Limit setzen. Erreicht man dies, so geht man glücklich nach Hause. Packt einen aber die Gier, verlässt man das Kasino über kurz oder lang auf jeden Fall mit weniger Geld in der Tasche.
Es ist also ratsam mit einem vorher festgelegten Betrag loszugehen und bei Erreichen des gewünschten Gewinns das Kasino zu verlassen. Denn statistisch sollte man in möglichst wenig Zügen versuchen sein Limit zu erreichen.
Wie im Post zuvor erwähnt hat man beim Setzen auf eine Farbe eine Wahrscheinlichkeit von 18/37, dass diese Farbe auch geworfen wird. Trifft man die Null, gewinnt die Bank! Spielt man also lange genug (vorausgesetzt es ist ein perfektes Spiel) wird man mit einem Verlust von 1/37 --> 2,7% nach Hause gehen.
Samstag, 6. Februar 2010
Was ist Roulette?
Als begeisterter Roulette-Spieler und Freund des Glücksspiels möchte ich hier meine Erfahrungen mit Euch teilen. Bevor ich aber auf meine Theorien,
Strategien und Ideen eingehe, möchte ich das Spiel an sich beschreiben.
Strategien und Ideen eingehe, möchte ich das Spiel an sich beschreiben.
Der genaue Ursprung des „Roulette“ ist nicht bekannt, es wird aber auf das Italien des 17. Jahrhunderts zurückgeführt. Schon damals war das Spiel ähnlich dem heutigen aufgebaut und als „Glücksrad“ bekannt. Im Laufe der Zeit haben sich verschiede Variationen mit 18-40 Zahlen ergeben, bis in die heutige Zeit durchgesetzt hat sich aber das klassische Roulette mit 36 Zahlen und einer- bzw. der doppelten-Null. Letztere Spielvariante hat sich in den USA durchgesetzt. Bei uns ist die einfache Null zu Hause, daher werde ich im Folgenden auch auf diese Spielform Bezug nehmen. Das Bild rechts zeigt eine typische Anordnung der Zahlen.
Es sind also 37 Zahlen einschließlich der Null. 18 Felder rot und 18 Felder schwarz, sowie die grüne Null. Mathematisch ist die Betrachtung also ganz einfach. Setzt man auf eine Zahl, so ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 1/37 => 2,7% . Setzt man auf eine Farbe, so ergibt sich eine Wahrscheinlichkeit von 18/37 => 48,64% (Fälschlicherweise wird die Wahrscheinlichkeit oft mit 50:50 benannt) Setzt man auf ein Dutzend, so sind es 32,43% usw.
Man kann also auf eine oder Mehrere Zahlen setzen, auf eine Farbe, auf gerade oder ungerade Zahlen, auf ein Dutzend usw. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.
Strategien um auf diese Zahlen, Farben oder andere Felder zu setzen gibt es vielfach! Im Grunde basieren Sie aber alle auf zwei gegensätzlichen Strategien - Darauf gehe ich aber später noch ein.
Was aber begründet den Reiz an diesem Spiel. Nun die rationale Begründung ist wohl, dass Roulette das fairste Glücksspiel überhaupt ist. Die Bank behält keinerlei Gebühren oder Startgelder ein und ihr Gewinn ist ebenso vom Glück abhängig wie deins oder meins. Somit ergibt sich auch eine hundertprozentige Gewinnausschüttung. Dies ist ein hoher Anreiz, da das Gefühl der Gleichbehandlung entsteht und keiner Übervorteilt erscheint.
Der Andere Grund für die Faszination ist wohl die Geschwindigkeit in welcher das Geld seinen Besitzer wechselt. Selbst wenn man immer nur geringe Geldbeträge setzt, so kommt man schnell auf einen Einsatz von 100 oder mehr Euro pro Stunde und kann mehrere hundert oder tausend Euro am Abend gewinnen oder verlieren....
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